KRANKENHAUS UND CAMPUS IN PADUA 

Entwurf für das "Workshop Internazionale Di Architettura, Padova 2015"
Mitarbeiter: Saverio Fera, Michelangelo Zucchini, Tomaso Lanteri Minet, Luciano Mazzone, Lisa Zucchini

 

Zwei gekreuzte Achsen bestimmen die städtische Identität des östlichen Quadranten Paduas: der ’Cardo’- die Straße von der zur Autobahn führenden Arterie bis zum künftigen Hochgeschwindigkeitsbahnhof – und der ’Dekumanus’, die Abfolge von Gärten und Plätzen, die das Krankenhaus mit dem Campus verbinden.
Das Krankenhaus. Die drei ’Orte’ des Gebäudes sind eindeutig ablesbar: für das Publikum, die Abfolge von kreisförmigen Innenhöfen und Treppentürmchen entlang der mittleren inneren Ache; für die Aufnahme und Pflege der Kranken, der zweigeschossige steinerne Sockel; für den Krankenhausaufenthalt, die auf dem Sockel stehenden dreigeschossige Backsteinhäuser, je um zwei begrünte Innenhöfe gruppiert.
Eine Loggia-Vorhalle markiert den Eingang; die ’Trommeln’, die den überdachten Platz für das Publikum beleuchten, erinnern an die zahlreichen Kuppeln der großen Kirchen von Padua.
Der Universitätscampus. Mehrere Baukörper unterschiedlicher Typologie sind durch Arkaden zu einem einzigen Gebäude verbunden: der auf drei Seiten eingefasste Park öffnet sich zu dem Krankenhaus hin. Eine leichte Abweichung der Achsen der langen Seiten ruft die planimetrische Ähnlichkeit dieses Campus mit der von Piazza San Marco und der Procuratie Nuove in Venedig hervor.