MONUMENT FÜR DIE FRANZÖSISCHE REVOLUTION IN PARIS

Entwurf für den Wettbewerb „Inventer ’89“ - Zweihundertjahrfeier der Französischen Revolution (ausgezeichnet), 1987
Mitarbeiter: Aldo De Poli, Michelangelo Zucchini


Um die Ideale der Französischen Revolution zu feiern, wird eine Architektur aus Kuben, Zylindern und Kugeln vorgeschlagen, die an einem außenordentlich sichtbaren Ort der Stadt errichtet werden soll.
Der Kubus ist das Haus der Treppen und der Aufzüge: Es präsentiert sich mit drei Ordnungen mächtiger Trilithons.
Der Zylinder ist das zur Stadt hin offene Haus: Es präsentiert sich mit drei Säulenordnungen. Es ist der Ort kollektiver Erfahrung des Gebäudes und der Stadt, die Metapher des Ideals der menschlichen Gleichheit.  
Die Kugel ist das innere Haus mit den perforierten Wänden, durch deren Löcher der einzelne Mensch die in Kugelhöhle projizierten Bilder sehen kann. Als Ort individueller Erfahrungen, ist sie Metapher des Ideals der individuellen Freiheit.
Das Gebäude wird demonstrativ an der Spitze der Pariser Île de la Cité vor der Pont-Neuf projektiert, um auf das Kriterium der urbanen Sichtbarkeit für die Auswahl eines möglichen Bauplatzes hinzuweisen.