BUNDESARBEITSGERICHT IN ERFURT

Wettbewerbsentwurf 1995
Mitarbeiter: Michelangelo Zucchini


Das Erfurter Gerichtsgebäude besteht aus mehreren Orten und Baukörpern, mit eigener architektonischen Identität. Für den Ausdruck des Charakters des Gebäudes steht die Figur der Basilika, beziehungsweise des antik-römischen Ortes des Gerichts.
Eine Aula mit Apsis und ein Platz mit Arkaden bilden die zentrale Achse der öffentlichen Räume; vier symmetrisch zur Mittelachse angeordnete Höfe regeln die Disposition der zwei- und dreistöckigen Baukörper für die Arbeitsräume.
Offene und geschlossene Räume sind innerhalb einer rechteckigen Wandeinfassung gegliedert, die nur durch den Vorhof des Eingangs unterbrochen wird. In der Stadt, wird die Basilika durch ihre hervorspringende Bauvolumen und die Eingangsfront sichtbar.